Die Internationale Shiatsu-Schule (ISS) wurde in den 1980er Jahren durch u.a. Saul Goodman als eine der ersten Shiatsu-Schulen Europas gegründet. Durch die Aufteilung der Ausbildung in Wochenblöcke und die abgelegene Lage im Berner Oberland (im Kientalerhof in Kiental, BE) können sich die Studierenden intensiv mit Shiatsu auseinandersetzen.

Die Ausbildung umfasst rund 1‘000 Unterrichtsstunden und beinhaltet neben Shiatsu auch Shin Tai, Ernährung, Anatomie, Pathologie und Psychologie. Wert wird dabei auf viel praktische Arbeit gelegt. Um die Ausbildung abschliessen zu können, müssen die Studierenden zwischen den Kursen insgesamt mehr als 200 Behandlungen geben. Diese Behandlungen werden in Berichten dokumentiert, die Rückmeldung durch Assistierende und Lehrpersonen gibt den Studierenden die Möglichkeit, ihre praktische Erfahrung zu verfeinern.

Zu Beginn der Ausbildung wird der Schwerpunkt auf das traditionelle Meridian-Shiatsu nach Masunaga gelegt. Im weiteren Verlauf wird das Spektrum zu Meridian freiem Shiatsu und struktureller Arbeit (Shin Tai) erweitert.

Kientalerhof in Kiental

Die abgeschiedene Lage des Kientalerhofs ermöglicht den Studierenden, sich während den Ausbildungswochen sehr intensiv mit Shiatsu auseinander zu setzen. In den “Evening Practices” wenden die angehenden Shiatsu-Therapeuten die erlernten Techniken praktisch an und erfahren dabei am eigenen Körper die unterschiedliche Wirkung der einzelnen Shiatsu-Techniken.

Die obligatorischen Tutorien ermöglichen den direkten Kontakt zu den verschiedenen Lehrpersonen. Dabei können konkrete Fragen zu einzelnen Shiatsu-Techniken, aber auch zu theoretischen Themen geklärt werden. Alle Lehrpersonen sind in eigenen Shiatsu-Praxen tätig und können dadurch auf eine reiche Erfahrung zurückgreifen.

An den regelmässig stattfindenden, freiwilligen Impulstagen können offene Fragen im Austausch mit anderen Studierenden oder dem Kursleiter besprochen werden.