Unter Ki (jap.; Chi oder Qi chin.) versteht man grob zusammengefasst „Lebensenergie“, dabei handelt es sich nicht um ein esoterisches oder spirituelles Konzept. In asiatischen Kulturen wird sehr viel mit Ki gearbeitet, sei es in der Medizin (z.B. Akupunktur oder auch Ernährung), in Kampfkünsten (Qigong, Taiji, Aikido, etc.) oder auch in der Raumgestaltung (Feng Shui).

Yin und Yang

Ki ist Ausdruck der Wechselwirkung der zwei Pole Yin und Yang und kommt nicht nur im Menschen, sondern auch in der ganzen Natur zum Ausdruck. Jegliche Veränderung ist Ausdruck von Ki. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird die Bewegung von Qi nach Yin und Yang den 5 Wandlungsphasen zugeordnet. Es handelt sich hierbei um ein Konzept, welches den Kreislauf von Qi zu beschreiben versucht.

Ki benötigt Bewegung, ist gleichsam Bewegung. Kann sich Ki nicht durch Bewegung entfalten, ist in einer Stagnation oder Enge gefangen, führt dies beim Menschen zu Unwohlsein, Beschwerden und letztlich zu Krankheit.

Chin. Schriftzeichen für Qi

Im Shiatsu weitet sich durch die offene und annehmende Berührung der Raum im Körper und Geist des Klienten/der Klientin. Dadurch kann sich das Ki der Person freier entfalten und das System der Person kann selbst zu einem Gleichgewicht finden.

Teilweise kann es angebracht sein, das neue Gleichgewicht durch eine mehr oder weniger ausgeprägte Änderung der Lebensumstände zu verankern. Dabei wird aber immer die aktuelle Lebenssituation der Klientin/des Klienten im Vordergrund stehen.