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Die Tage sind letzte Woche spürbar kürzer und kälter geworden. Die Luft ist sanft und süss, das Licht klar, die ersten Blätter neigen zu hellgrün und gelb, am Morgen ziehen erste Nebelschwaden über die Aare: Der Spätsommer wandelt sich zum Herbst.

Es ist eine schöne Zeit: man wird ruhiger und gelassener, richtet den Blick vermehrt nach Innen und auch ein wenig zurück auf den Sommer: War er so wie im Frühling erhofft? Konnte ich Dinge ernten, die ich im Frühjahr säte oder zumindest säen wollte? Was fehlt mir noch, um gut durch den anstehenden Winter zu kommen?

Ich freue mich über den Wandel der Jahreszeiten. Das geht aber nicht allen so. Viele wünschten sich das ganze Jahr Sommer (oder auch Winter in den Bergen). Wie den Jahreszeiten ist man auch im Leben sonst einem (mehr oder weniger steten) Wandel ausgesetzt. Dabei sucht man sich ab und zu die Veränderung selbst – oft widerfährt sie einem aber auch ungewollt.

Dann folgt auf eine Zeit der Negierung („Nein, das wird schon nicht so kommen.“) der Wiederstand: Mehr oder weniger wütend beschwert man sich was einem widerfährt, gibt anderen die Schuld daran und zweifelt letztendlich die eigene Fähigkeit an, den Wandel zu überstehen. An diesem Punkt ändert sich dann aber meist die eigene Perspektive auch schon wieder: Man erforscht Möglichkeiten, freundet sich mit den neuen Aussichten an, lässt Gedanken schweifen, öffnet den eigenen Horizont. Daraus kristallisiert sich eine neue Richtung heraus. Die eigenen Ziele werden klarer, man schärft seine Vision(en), richtet sich aus und findet zu neuer Balance zurück (Commitment).

Phasen eines Wandels

Natürlich verläuft diese Kurve nicht so direkt und bewegt man sich zwischen den Quadranten immer wieder auch vor und zurück. In diesem ganzen Prozess der Wandlung ist aber ganz zentral:

• Was gibt mir Halt und „Führung“?

• Was gibt mir Unterstützung?

Die erst ungewollte Veränderung gibt uns, wenn wir sie wirklich ernst nehmen, die Möglichkeit, mehr über uns herauszufinden: Was wollen wir wirklich? Was ist uns wichtig? Um diese Fragen aber beantworten zu können, brauchen wir einen Zugang zu unserem Inneren. Wir müssen auf uns selbst hören können und wir müssen unsere eigene Sprache verstehen.

Indem wir durch den Wandel etwas verlieren, was uns (und sei es nur vermeintlich) Halt im Leben gegeben hat, müssen wir diese „Haltlosigkeit“ durch andere, Säulen ausgleichen. Was unterstützt uns dabei? Was hilft mir, in dieser Zeit den Boden (und dadurch den Zugang zu mir selbst) nicht zu verlieren? Was gibt mir die Ressourcen, mich für den Wandel zu öffnen?

Dafür gibt es ganz viele Möglichkeiten: Sei es der Kontakt zu uns nahestehenden Menschen oder zur Natur, Reisen, Bewegung, Zerstreuung (Konzert, Kino, Theater), Meditation und Entspannung. Gerade auch Shiatsu ist eine gute Möglichkeit, einen Zugang zu unserer inneren Stimme zu finden und uns den Halt im eigenen Körper durch die direkte Berührung sehr bewusst zu machen.

Wer die Chance zum Ausprobieren nutzen möchte: Für Terminvereinbarungen bis Ende September gibt es für eine Schnupperbehandlung Fr. 20.– Rabatt (Fr. 100.– statt Fr. 120.–). Die Kosten werden im Rahmen der Zusatzversicherung von einigen Krankenkassen übernommen.

Für eure Fragen oder Terminanfragen stehe ich euch gerne zur Verfügung.

 

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