Shin Tai erweitert die traditionellen Shiatsu-Techniken und fokussiert sich dabei auf die sogenannte „Wiederherstellung von Lebensenergie“ (Shin Tai bedeutet ins englische übersetzt „Life Force Recovery“ bzw. „Quelle des Körpers“).

Die Grundidee von Shin Tai ist, dass Stress in Form von Spannungen im Körpergewebe gespeichert wird. Durch das Zusammenspiel von Körper und Geist beeinflusst dieser erlebte Stress die Entscheidungen und Lebensweise eines Menschen auch nachträglich.

Hara-Behandlung

Hara-Behandlung

Shin Tai arbeitet mit diesen Spannungen, wodurch diese gelöst werden. Dies ermöglicht der Person, mehr in der aktuellen Realität präsent zu sein. Muster aus der Vergangenheit und Ängste vor der Zukunft bekommen im Leben weniger Gewicht und dem Menschen steht die vormals gebundene Kraft für die aktive Gestaltung des Lebens zur Verfügung.

Shin Tai stellt die natürliche Resonanz des Körpers wieder her. Dies umfasst insbesondere den angemessenen Raum und die entsprechende Bewegung auf Zell-, Organ- und Gelenksebene. Dadurch kann sich die blockierte Lebensenergie (Qi/Ki) freier entfalten und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert.

Shin Tai wurde vom Amerikaner Saul Goodman in den 1980er- und 1990er-Jahren entwickelt. Gewisse Shin Tai-Techniken und Konzepte sind Teil der Ausbildung an der Internat. Shiatsu-Schule in Kiental.

Ari Byland hat seit 2009 spezifische Shin Tai-Weiterbildungen bei Saul Goodman besucht und erweitert seine Shiatsu-Behandlungen mit spezifischen Shin Tai-Techniken.