Shiatsu ist keine von aussen zugeführte Heilung. Viel mehr ermöglicht Shiatsu der Klientin/dem Klienten, von selbst in ein neues Gleichgewicht zu kommen. Ziel von Shiatsu ist insofern immer auch, die Selbstverantwortung der Klienten zu stärken und sie zu ermutigen, ihren Lebensweg zu gehen. Berührt werden hat eine tiefe Wirkung. Ist die Berührung wie im Shiatsu offen, unterstützend und urteilsfrei, reagiert der berührte Körper und Geist mit loslassen und entspannen.

Diese Entspannung ermöglicht, dass sich im Körper Stagnationen lösen, welche durch frühere Erfahrungen, aber auch durch (Zukunfts-)Ängste entstehen konnten. Stagnationen behindern das freie Fliessen von Ki. Weiter braucht das Aufrechterhalten der Blockade immer auch selbst Ki. Diese Energie steht dem Menschen dann nicht mehr zur freien Gestaltung seines Lebens zur Verfügung.

Shiatsu wirkt wie gesagt auf mehreren Ebenen. Die Motivation, in eine Shiatsu-Behandlung zu kommen, kann dementsprechend sehr unterschiedlich sein:

  • Entspannung
  • Gesundheitsfördernde Wirkung (präventiv oder therapeutisch)
  • Inneres Wachstum

Diese Ebenen bauen aufeinander auf und greifen ineinander über. So hat Entspannung beispielsweise immer auch eine gesundheitsfördernde Wirkung.

Siehe dazu auch diesen Artikel von Ari Byland.